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Vorgeschichte und Danksagungen

Im Jahre 1993 sah ich den Film "Von Krapprot und Orangenduft" im Fernsehen (SWF 3) und war davon beeindruckt, wie Hermann Fischer seine Firmenkonzeption einer Sanften Chemie auf der Basis geschlossener Stoffkreisläufe vorstellte. Aufgrund des Filmes schrieb ich die Firma AURO an und erhielt unter anderem das unter 5. vorgestellte Referat. Dort beschrieb Hermann Fischer die Herstellung eines Pflanzenfarbstoff-Pigments. Es gelang mir, daraus einen nachvollziehbaren Schülerversuch zu entwickeln, und ich hatte mein erstes Pigment selbst hergestellt. Durch diesen Erfolg wurde ich angespornt, mich weiter mit dem Thema Farben zu beschäftigen. Im Laufe der Zeit entstand daraus das Farbenprojekt, das ich jetzt schon seit einigen Jahren an der Realschule Mühlheim mit einem Kollegen durchführe, und das mich seither zu vielen Quellen führte.
 
Auf diesem Weg lernte ich auch Sonja Schlabach, eine Kollegin von der Don-Bosco-Schule in Herdorf, die sich ebenfalls auf Farben spezialisiert hat, kennen. Ihre wissenschaftliche Hausarbeit "Zur Chemie der Malfarben mit anorganischen Pigmenten, Universität Giessen 1995" ist seit einiger Zeit eines der wichtigsten Standardwerke zum Thema (Es ist leider nicht gedruckt erhältlich). Die Exkursion zur Firma AURO fand am 3. August 1998 statt und stellte einen vorläufigen Höhepunkt in einer ganzen Reihe von Exkursionen zu Farbenbetrieben dar.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Haverkamp, der uns eine zweistündige Firmenführung bot und für viele wirtschaftliche und produktionstechnische Fragen zur Verfügung stand. Herr Nolle sei gedankt für die Zusendung von firmeneigenen Fotos, von denen einige auf meiner Homepage Verwendung fanden. Herr Fischer nahm sich etwa zwei Stunden für das Interview Zeit, welches einen guten Überblick über seine Person und die Kernthesen der Sanften Chemie bietet. Auch ihm danken wir herzlich.