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Gefahrenhinweise: Ammoniakgas reizt Schleimhäute und Atemwege. Das längere Einatmen der Dämpfe kann tödlich wirken. Die flüssige Lösung wirkt stark ätzend auf Haut, Augen und Atemwege. |

Die OH--Ionen verursachen die typischen Eigenschaften einer Lauge. In der konzentrierten Ammoniaklösung sind 25% Gewichtsanteile Ammoniakgas gelöst. Das Gas löst sich begierig gerne im Wasser.
Vorkommen:
Ammoniak entsteht bei der Verwesung von stickstoffhaltigem, pflanzlichem
und tierischem Material (vgl. mit dem Stickstoffkreislauf).
Herstellung:
Ammoniak kann nach dem Haber-Bosch-Verfahren
direkt aus Wasserstoff und Stickstoff
gewonnen werden:
Verwendung:
Ammoniak ist das wichtigste Zwischenprodukt zur Herstellung von Stickstoff-Düngemitteln
und allen anderen stickstoffhaltigen Produkten wie Salpetersäure,
Farbstoffe oder Sprengstoffe. Ammoniakwasser dient im Haushalt als Reinigungsmittel
zum Putzen von Fenster. Architekten verwenden es als Entwickler beim Lichtpausverfahren.
Manche Frauen kennen den Geruch des Ammoniaks vielleicht auch vom Frisör,
wenn sie ihre Haare färben lassen.
Versuch: Der Ammoniak-Springbrunnen
Andere Internetseiten:
Chemikaliensteckbrief Ammoniaklösung
Ammoniak
als Gefahrstoff im ICSC
Datenblatt
der Erdölchemie