Auf der CD-ROM
können die Bilder vergrößert werden (>Beispiel)
Vom Nordwesten (Chihuahua)
bis in den Südosten (Guerrero), ziehen sich die Erzlagerstätten
quer durch Mexiko. Der Gold- und Silberabbau fand schon vor Kolumbus statt
und wurde seit dem 16. Jahrhundert systematisch betrieben. Seit Ende des
19. Jahrhunderts kommen aus den Erz-Abbaugebieten erstklassige Calcite
auf den Markt. Berühmt geworden sind z.B. die prismatischen "Kanonenspäte"
von Zacatecas (Bild 2) oder große skalenoedrische Kristalle von San
Luis Potosi.
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1: Calcit von Mapimi (Bildbreite 12cm)
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2: Kanonenspat von Zacatecas (Breite 12cm)
Bild 3 zeigt Calcitkristalle
mit Phantombildungen, die durch vorübergehende Wachstumsstillstände
verursacht wurden. Auf
Bild 4 ist ein Stück eines stalaktitischen Calcits zu sehen.
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3: Calcit von St. Eulalia (Breite 13cm)
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4: Stalakt. Calcit von St. Eulalia (Breite 16cm)
Hervorragende Zwillinge
wurden in Mapimi in der Provinz Durango/Mexiko gefunden. Die Stufe von
Patoni besitzt einen großen Zwilling nach dem ersten stumpfen Rhomboeder
(Bild 5). Aus Ojnela kommen ästhetische Stufen mit Aragonit/Calcit-Rosen
(Bild 6).