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Calcite aus Südamerika
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Als in den Edelstein-Schleiferstädten Idar und Oberstein zum Beginn des 19. Jahrhunderts das Rohmaterial zur Neige ging, wanderten viele Familien in den Staat Rio Grande do Sul nach Brasilien aus. Dort bildete sich in den Hohlräumen der 100 Millionen Jahre alten und bis zu 1000 Meter dicken Lavadecken Quarz. Anfangs baute man Achat und Amethyst ab, später dann auch Calcit für Sammler.
 
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Bild 1:  Calcit auf grünlich gefärbtem Lavagestein
Bild 2: Calcit-Igel auf Matrix
 
 
Typisch sind Calcite in langgezogenen, schneeweißen Skalenoedern (Bild 1-2). Die Lavadrusen sind auch reich mit violettem Amethyst gefüllt. Begehrt sind die Stufen, auf denen noch Calcit sitzt (Bild 3 und Bild 4).
 
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Bild 3: Rhomboedrischer Calcit auf Amethyst
Bild 4: Calcit-Basiszwilling auf Amethyst
 
 
Bei der Stufe auf Bild 5 sitzen sehr viele Calcite als "Kanonenspat" auf der Amethyst-Matrix. Im Jahr 2002/03 erschienen auf dem Mineralienmarkt Stufen aus Irai, die mit vielen, kleinen Calcitzwillingen übersäht sind (Bild 6). Gute Stufen dieser Art waren sehr teuer.
 
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Bild 5: Kanonenspat- Calcit auf Amethyst
Bild 6: Calcit-Zwilling von Irai
 
 
Eine ganz große Rarität stellen die Smaragde aus Kolumbien dar, vor allem wenn sie noch auf der Originalmatrix sitzen. Auf Bild 7 ist ein klarer, grüner Smaragdkristall zu sehen, der in Calcit eingewachsen ist. Aus Brasilien wiederum stammt die Calcitmatrix, die mit orangefarbenen Turmalinen (Uvit) und einem gelben Quarzkristall besetzt ist (Bild 8).
  
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Bild 7: Smaragd auf Matrix aus Kolumbien
Bild 8: Uvit mit Quarzkristall auf Calcit
 
 
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