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Zirkon
Fundort:
Mont Saint-Hilaire, Quebec/Kanada
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| Kurzportrait |
Zirkon ist ein relativ hartes
Mineral, das im tetragonalen Kristallsystem kristallisiert
und typische prismatische Dipyramiden ausbildet. Der Name bezieht sich
auf die persischen Wörter zar (Gold) und gun (Farbe).
Klare und farbige Kristalle werden zur Edelsteinherstellung eingesetzt.
Klare Zirkone werden als Ersatz für Diamanten verwendet. Bei "Zirkonia"
handelt es sich um aus Zirconium(IV)-oxid-Einkristallen künstlich
hergestellte Imitationen. Das Mineral Zirkon eignet sich als Schleifmittel
und zur Herstellung von feuerfestem Material. Es stellt auch ein bedeutendes
Erz zur Gewinnung von Zirconium und
Hafnium dar. Zirconiumerz ist häufig
mit dem Mineral Hafnon verunreinigt. |
| Formel
(Familie) |
ZrSiO4
oft verunreinigt mit Hafnon HfSiO4 (Silicate) |
| Farbe |
klar, hellgelb, rot, rosa,
grün, blau, braunrot |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz, Diamantglanz,
auf Bruchflächen Fettglanz |
| Härte
und Dichte |
7,5 (Mohs); 4,6-4,7 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
unvollkommen, Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
tetragonales
System; Basispinakoid, Prismen, Dipyramiden |
| Aggregate |
meist eingewachsene Kristalle;
körnig, traubig, nierig, abgerundet in Seifen |
| Nachweis |
große Härte,
unlöslich in Säuren, schmilzt nicht vor dem Lötrohr |
| Fundorte
(Auswahl) |
Zirkone für Mineraliensammler:
Seiland/Norwegen und Ural, Zirkone in Edelsteinqualität: Sri Lanka,
Madagaskar, Kambodscha, Rohstoffgewinnung: Australien, USA, Südafrika |