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Wulfenit,
Gelbbleierz
Fundort:
Rowley Mine/Arizona/USA
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| Kurzportrait |
Das Mineral Wulfenit stellt
ein bedeutendes Erz zur Gewinnung von Blei
und Molybdän dar. Benannt ist
es nach dem österreichischen Mineralogen Freiherr F. X. von Wulfen
(1728-1805). Eine alte Fundstelle stellt der Bleiberg in Kärnten dar,
wo man es schon im 18. Jahrhundert als "Bleispat" abbaute. Das Mineral
bildet gerne viereckige, tafelige Kristalle aus, die häufig honiggelb
gefärbt sind und auch transparent sein können. |
| Formel
(Familie) |
PbMoO4
(Molybdate) |
| Farbe |
gelb, orange, rot, weiß,
grau, braun, oliv |
| Strich
und Glanz |
weiß; Fettglanz, Harzglanz,
Diamantglanz |
| Härte
und Dichte |
3 (Mohs); 6,7 - 6,9 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
wenig deutlich, Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
tetragonales
System; Basispedien, Prismen, Pyramiden, oft dick- oder dünntafelig,
auch Zwillinge |
| Aggregate |
Kristalle in Drusen; derb,
krustig, Pseudomorphosen häufig, z.B. nach Bleiglanz, Calcit, Cerussit,
Mimetesit, Pyromorphit |
| Nachweis |
zersetzt sich in Säuren,
schmilzt vor dem Lötrohr unter Knistern und wird durch Kohle zu Blei
reduziert |
| Fundorte
(Auswahl) |
Bleiberg/Kärnten, Pribram/Tschechien,
Tsumeb/Namibia, Los Lamentos/Mexiko, Arizona/USA |