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Wolframit
Fundort:
Ponosqueira/Portugal
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| Formel
(Familie): |
(Mn,Fe)WO4
(Wolframate), es wird auch unterschieden zwischen Ferberit (FeWO4)
und Hübnerit (MnWO4) |
| Namensgebung: |
nach der erzgebirgischen
Bezeichnung für Minerale, die mit Zinnstein
zusammen auftreten und das Zinnschmelzen verderben (wofrig = "gefräßig") |
| Farbe: |
schwarz, dunkelbraun |
| Strich
und Glanz: |
schwarz, bräunlichschwarz;
Metallglanz, Diamantglanz |
| Härte
und Dichte: |
4-5,5 (Mohs); 7,1-7,5 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch: |
vollkommen, Bruch uneben |
| Kristallsystem
und Formen: |
monoklines
System; Pinakoide, Prismen |
| Aggregate: |
Einkristalle; körnig,
derb, spätig, schalig, blättrig, strahlig, eingesprengt, abgerollt |
| Nachweis: |
relativ hohe Dichte, löst
sich nicht in Säuren, mit konzentrierter Schwefelsäure ergibt
das pulverisierte Erz eine Blaufärbung, schmilzt vor dem Lötrohr
zu einem magnetischen Kügelchen |
| Fundorte
(Auswahl): |
Zinnwald/Sachsen (zusammen
mit Zinnstein), Ponosqueira/Portugal, China, Bolivien |
| Bedeutung: |
neben Scheelit
wichtigstes Wolframerz |