Bild
vergrößern
|
Uranocircit
Fundort:
Menzenschwand/Schwarzwald
|
| Kurzportrait |
Die Benennung des Minerals
Uranocircit geht auf verschiedene Bezeichnungen zurück: Das griechische
Wort ouranos bedeutet "Himmel", danach ist auch der Planet Uranus
und das Element Uran benannt; das griechische Wort circos bedeutet
"Falke", dies ist eine Anlehnung an den ersten Fundort bei Falkenstein
im sächsischen Vogtland. Der Uranocircit dient als Erz zur Gewinnung
von Uran. In UV-Licht zeigt er grüne
oder gelbe Fluoreszenz. Das private Sammeln von radioaktiven Uranmineralien
ist problematisch. Uranocircit muss in einem geschlossenen Behälter
aufbewahrt werden. |
| Formel
(Familie) |
Ba(UO2)2(PO4)2
• 12H2O (Oxide, Phosphate) |
| Farbe |
gelblich, grün |
| Strich
und Glanz |
gelblich; Glasglanz |
| Härte
und Dichte |
2-2,5 (Mohs), 3,5 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen; Bruch uneben |
| Kristallsystem
und Formen |
tetragonales
System, Basispinakoid, Prismen, Dipyramiden |
| Aggregate |
Kristalle, blättrig,
büschelig, krustig, radialstrahlig |
| Nachweis |
radioaktiv; sehr kräftige
Fluoreszenz bei Bestrahlung mit UV-Licht, von
Autunit (Calciumuranglimmer) nur schwer unterscheidbar |
| Fundorte
(Auswahl) |
Menzenschwand/Schwarzwald,
Wölsendorf/Oberpfalz, Arizona und South Dakota/USA |