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Titanit,
Sphen
Fundort:
Blausee, Binntal/Wallis
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| Kurzportrait |
Das Mineral Titanit ist
nach dem Element Titan benannt. Als
Erz zur Gewinnung von Titan wäre es zwar geeignet, die abbauwürdigen
Vorkommen kommen aber nicht so häufig vor. Gelbgrüne und klare
Kristalle werden zu Schmucksteinen verschliffen. Geschliffene Steine der
besten Qualität besitzen eine sehr hohe Lichtbrechung, so dass sie
eine diamantähnliche Brillanz aufweisen. Bei Sammlern sind honiggelbe
oder grünliche Kristalle aus den alpinen Klüften begehrt. Der
Name Sphen (nach griech. Keil) bezieht sich auf die typischen Kristallformen
des Titanits. |
| Formel
(Familie) |
CaTiSiO5
(Silicate) |
| Farbe |
gelb, grün, braun,
rötlich, schwarz, rosa, oft grüne Chloritüberzüge |
| Strich
und Glanz |
weiß, Glasglanz, Diamantglanz,
Harzglanz |
| Härte
und Dichte |
5-5,5 (Mohs); 3,4-3,6 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
wenig deutlich, Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
monoklines
System; Pinakoide, Prismen, Zwillinge, prismatische und tafelige Kristalle |
| Aggregate |
auf- und eingewachsene Kristalle;
derb, schalig, körnig |
| Nachweis |
wird von heißer Schwefelsäure
zersetzt, schmilzt nur schwer vor dem Lötrohr |
| Fundorte
(Auswahl) |
in alpinen Klüften
in Österreich und der Schweiz, Pakistan, Mexiko, Brasilien |