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Strontianit
Fundort:
Minerva Mine, Hardin County, Illinois/USA
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| Kurzportrait |
Zusammen mit dem Coelestin
stellt der Strontianit ein bedeutendes Erz zur Gewinnung von Strontium
und seiner Verbindungen dar. Benannt ist das Mineral nach dem Ort Strontian
am Loch Sunart in Schottland. Der reine Strontianit ist weiß, durch
Beimengungen erscheint das Mineral gelblich oder grünlich. Besonders
typisch sind verwachsene Zwillinge oder keulenartige Büschel der nadeligen
Aggregate. |
| Formel
(Familie) |
SrCO3
(Carbonate) |
| Farbe |
farblos, weiß, gelblich,
grünlich |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz |
| Härte
und Dichte |
3,5 (Mohs); 3,75 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen, Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
orthorhombisches
System; Pinakoide, Prismen, Dipyramiden |
| Aggregate |
Kristalle; Zwillinge, Büschel,
nadelig, spießig, faserig |
| Nachweis |
löst sich unter Aufbrausen
in Säuren; bläht sich vor dem Lötrohr auf; karminrote Flammenfärbung |
| Fundorte
(Auswahl) |
Strontian/Westschottland,
Minerva Mine, Illinois/USA, Machor/Polen,
Clausthal/Harz, hohe Tauern/Österreich |