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Siderit,
Eisenspat
Fundort:
Binntal, Wallis/Schweiz
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| Kurzportrait |
Siderit ist ein begehrtes
Eisenerz, das bereits von den Römern im Alpenraum abgebaut wurde.
Die Namensgebung erfolgte nach dem griechischen Wort sideros (Eisen).
Das Mineral kommt oft in derben oder spätigen Massen vor, als Kristalle
bilden sich gerne Rhomboeder mit gekrümmten Flächen aus. Das
Mineral ist leicht zu Rhomboedern spaltbar. Verunreingungen durch Mangan-Atome
erzeugen schwarze Varietäten. |
| Formel
(Familie) |
FeCO3 (Carbonate) |
| Farbe |
braun, schwarz, gelblich,
weißlich |
| Strich
und Glanz |
weißlich; matt, gelegentlich
Glasglanz |
| Härte
und Dichte |
4-4,5 (Mohs); 3,96 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen nach dem Rhomboeder;
Bruch spätig |
| Kristallsystem
und Formen |
trigonales
System; Pinakoide, Prismen, Rhomboeder, Skalenoeder |
| Aggregate |
rhomboedrische Kristalle,
körnige, derbe, strahlige oder kugelige Aggregate |
| Nachweis |
Farbe und Spaltbarkeit charakteristisch;
in warmer Salzsäure rasche Auflösung unter Bildung von Kohlenstoffdioxid,
Calcit ist dagegen auch in kalter Salzäure löslich |
| Fundorte
(Auswahl) |
Erzberg/Steiermark, Binntal/Wallis,
Erzgebirge/Thüringen, Pyrenäen/Spanien, Mont Saint-Hilaire/Kanada |