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Scheelit,
Tungstein
Fundort:
Xuebaoding, Pingwu, Mianyang in Sichuan/China
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| Kurzportrait |
Das Mineral Scheelit ist
ein bedeutendes Erz zur Gewinnung des Metalls Wolfram.
Es ist nach dem deutschen Chemiker Carl Wilhelm Scheele
(1742-1786) benannt, der als erster aus dem Mineral Wolframsäure isolieren
konnte. Bei Sammlern sind gut ausgebildete Kristalle begehrt, die dipyramidale
oder pseudooktaedrische Formen aufweisen. Unter kurzwelligem UV-Licht zeigt
der Scheelit eine hellblaue, durch Beimengung von Fremd-Atomen auch gelbe
Fluoreszenz. Die Dichte des Minerals ist relativ
hoch, daher hieß der Scheelit früher Tungstein, was soviel wie
"Schwerstein" bedeutet. |
| Formel
(Familie) |
CaWO4
(Wolframate) |
| Farbe |
gelb, orange, braun, farblos,
weiß, schwarz, grünlich, rötlich |
| Strich
und Glanz |
weiß; Fettglanz, Diamantglanz |
| Härte
und Dichte |
4,5-5 (Mohs); 6,1 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
deutlich, Bruch muschelig,
uneben, splittrig |
| Kristallsystem
und Formen |
tetragonales
System; Basispinakoid, Dipyramiden |
| Aggregate |
aufgewachsene Kristalle;
derb, körnig, krustig |
| Nachweis |
wird durch Säuren zersetzt,
wobei gelbe Wolframsäure ausfällt, vor dem Lötrohr nur schwer
schmelzbar |
| Fundorte
(Auswahl) |
Sammlermineralien meist
aus Sichuan/China (s.o.), aus alpinen Klüften, aus dem Harz oder aus
dem Erzgebirge; abbauwürdige Lagerstätten in: Kalifornien, Nevada,
Montana/USA, Kaukasus |