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Pyrolusit
Fundort:
Gremmelsbach/Schwarzwald
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| Kurzportrait |
Der Pyrolusit ist ein häufig
vorkommendes Mineral und Erz zur Gewinnung des Metalls Mangan.
Mangan(IV)-oxid dient auch zur Herstellung von Trockenbatterien und zur
Entfärbung eisenhaltiger Gläser. Schon die Höhlenmaler
verwendeten das gemahlene Mineral als Pigment
für Felsmalereien. Der Pyrolusit ist nach den griechischen Wörtern
pyr (Feuer) und lou (Waschen) benannt. Dies hängt damit
zusammen, dass das Mineral früher bei der Glasherstellung zur Beseitung
der grünen Farbe verwendet wurde. Bei den Sammlern sind die schwarz
glänzenden, langprismatischen, radialstrahligen Kristallaggregate
aus Gremmelsbach bei Triberg im Schwarzwald bekannt. Es existieren weitere
Mangan-Mineralien, die aus Manganoxiden aufgebaut sind. Diese werden unter
der Gruppenbezeichnung "Braunstein" zusammengefasst. |
| Formel
(Familie) |
MnO2
(Oxide) |
| Farbe |
stahlgrau, schwarz |
| Strich
und Glanz |
schwarz; Metallglanz |
| Härte
und Dichte |
massiv: 2 oder 6 - 6,5 (Mohs);
5,1 g/cm3 (Kristalle); 4,4 - 5,1 g/cm3 (derb) |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen; Bruch uneben |
| Kristallsystem
und Formen |
tetragonales
System; Basispinakoid, Prisma, Dipyramiden, Kristalle meist lang- oder
kurzprismatisch |
| Aggregate |
Kristalle und radialstrahlige
Gruppen; derb, körnig, nierig, traubig, erdig |
| Nachweis |
schwarze Strichfarbe, in
Salzsäure unter Chlorabgabe löslich, schmilzt nicht vor dem Lötrohr |
| Fundorte
(Auswahl) |
Sammlermineralien: Gremmelsbach/Schwarzwald,
Arlesberger Manganerzrevier/Thüringen, Lavrion/Griechenland, Imini/Marokko,
Cercal/Portugal; Erzvorkommen: Ukraine, Kaukasus, Brasilien, Ghana, Elfenbeinküste |