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Nitronatrit
Fundort:
Tarapaca/Chile
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| Kurzportrait |
Der Nitronatrit wird in
Chile seit 1825 im Chilesalpeter abgebaut, der zu 98% aus Natriumnitrat
besteht. Früher war das Mineral ein bedeutendes Stickstoff-Düngemittel.
Im 19. Jahrhundert diente der Chilesalpeter auch zur Herstellung von Schießpulver,
da man Natriumnitrat leicht in Kaliumnitrat
umwandeln kann. Das sehr weiche Mineral kommt in körnigen, derben
Massen vor, Kristalle treten sehr selten auf. Natriumnitrat ist leicht
in Wasser löslich und ist hygroskopisch, es zieht Feuchtigkeit aus
der Luft an. |
| Formel
(Familie) |
NaNO3
(Nitrate) |
| Farbe |
weiß, grau, gelblich,
bräunlich |
| Strich
und Glanz |
weiß; matter Glasglanz |
| Härte
und Dichte |
1,5 - 2 (Mohs); 2,24 - 2,29
g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen; Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
trigonales
System; Prismen, Rhomboeder |
| Aggregate |
Kristalle selten; körnig,
derb |
| Nachweis |
in Wasser leicht löslich
unter Temperatursenkung; wasseranziehend; schmilzt beim Erhitzen auf 307°C,
Kohle und Schwefel reagieren in der Schmelze heftig unter Feuererscheinung;
erzeugt gelbe Flammenfarben |
| Fundorte
(Auswahl) |
Tarapaca/Chile |