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Magnesit
 
Fundort: Kaswassergraben, Großreifling/Steiermark
Kurzportrait Magnesit ist ein bedeutendes Erz zur Gewinnung von Magnesium. Das Mineral dient auch zur Herstellung feuerfester Baustoffe. In Hochöfen oder Schmelzöfen sind die Innenwände mit Ziegeln versehen, die sich beim Brennen zu kristallinem, feuerfestem Magnesiumoxid umwandeln. Klare Magnesite werden gerne zu Schmucksteinen verschliffen. Benannt ist der Magnesit nach der antiken Stadt Magnesia in Thessalien/Griechenland. Kristalle sind oft rhomboedrisch oder prismatisch. Es kommen glasklare oder auch bräunliche, undurchsichtige Kristalle vor. 
Formel (Familie) MgCO (Carbonate)
Farbe weiß, grau, gelblich, bräunlich, schwärzlich
Strich und Glanz Weiß; Fettglanz, Glasglanz
Härte und Dichte 4-4,5 (Mohs); 2,9-3,1 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch fehlt; Bruch spätig
Kristallsystem und Formen trigonales System, Basispinakoide, Prismen, Rhomboeder, Skalenoeder
Aggregate selten Kristalle; derb, körnig, spätig, porzellanartig, faserig, knollig, nierig, kreideartig
Nachweis löst sich in Säuren gut (Kohlenstoffdioxidentwicklung), schmilzt nicht vor dem Lötrohr, wird aber rissig
Fundorte (Auswahl) Kärnten, Tirol und Steiermark/Österreich, Thessalien/Griechenland, PiemontI/Italien, Ural/Russland