Start  >>  Mineralogie  >>  Mineralien und Erze
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Löllingit, Arsenikalkies 
 
Fundort: Keely Mine, Ontario/Kanada
Kurzportrait Löllingit ist ein Erz, das gelegentlich zur Gewinnung von Arsen verwendet wird. Benannt ist es nach der Stadt Lölling in Kärnten, wo es im Jahr 1845 durch den österreichischen Mineralogen Wilhelm Ritter von Haidinger (1795-1871) erstmals gefunden wurde. Im Vergleich zum Arsenopyrit erscheint das Mineral besonders an den frischen Bruchflächen mehr silbergrau und weniger farbig. 
Formel (Familie) FeAs (Arsenide)
Farbe silbergrau, zinnweiß
Strich und Glanz dunkelgrau; Metallglanz
Härte und Dichte 5 - 5,5 (Mohs); 7,4 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch deutlich; Bruch uneben
Kristallsystem und Formen orthorhombisches System, Prismen
Aggregate Kristalle eingewachsen, auch pseudo-oktaedrische Formen; derb, körnig, stängelig, faserig, nadelig
Nachweis vor dem Lötrohr auf Kohle entsteht ein weißer Beschlag aus Arsen(III)-oxid; löst sich in Salpetersäure unter Ausfällung von Arsen(III)-oxid
Fundorte (Auswahl) Lölling und Hüttenberg in Kärnten/Österreich, Schlema/Erzgebirge/Sachsen, Keely Mine in Ontario/Kanada