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Kolbeckit
Fund: Schlarbaumsteinbruch,
Bad Gleichenberg/Österreich
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| Kurzportrait |
Der Kolbeckit ist ein sehr
seltenes Mineral, aus dem das Element Scandium
gewonnen werden könnte. Aufgrund der Seltenheit hat es im Gegensatz
zum Thortveitit jedoch kaum eine Bedeutung als
Scandiumerz. Das Mineral wurde vom Entdecker zu Ehren von Prof. Kolbeck
(Mineralogisches Institut der Freiberger Bergakademie) benannt [Lit
Edelmann 1926]. Besonders typisch sind kleine,
apfelgrüne oder weiße, kugelförmige Kristallaggregate,
die auf dem Muttergestein sitzen. In den Mineraliensammlungen befinden
sich vor allem die Stufen aus Bad Gleichenberg in der Steiermark. |
| Formel
(Familie) |
ScPO4•
2H2O (Phosphate) |
| Farbe |
weiß, grün, hellblau,
blaugrau |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz, teilweise
auch Perlmutterglanz |
| Härte
und Dichte |
3,5 - 4 (Mohs); 2,35 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
gut; Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
monoklines
System; Prismen, Pinakoide |
| Aggregate |
Kristalle; Kugeln |
| Nachweis |
sehr kleine, grüne
oder blaugrüne Kristallkugeln; in Säuren schwer löslich,
sehr spröde |
| Fundorte
(Auswahl) |
Schlarbaumsteinbruch Klausen
bei Bad Gleichenberg/Steiermark; Kupfergrube Sadisdorf, Erzgebirge/Sachsen |