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Ilmenit
Fundort:
Ilmengebirge, Vishnevye Mts., Ural/Russland
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| Kurzportrait |
Ilmenit ist das bedeutendste
Mineral zur Gewinnung von Titan. Aber
auch für die Herstellung von Titanweiß
wird das Mineral benötigt. Benannt ist es nach dem Ilmengebirge im
Ural, wo es in großen Mengen vorkommt. Kristalle sind eher selten;
sie weisen einen schwachen Metallglanz auf und bilden gerne flächenreiche
Aggregate. Häufiger sind derbe Aggregate, die als Erz abgebaut werden.
Die Eisenrosen des Hämatits sind
oft mit Ilmenit vermengt. |
| Formel
(Familie) |
FeTiO3
(Oxide) |
| Farbe |
schwarz, gräulich,
bräunlich |
| Strich
und Glanz |
schwarz-bräunlich;
schwacher Metallglanz |
| Härte
und Dichte |
5-6 (Mohs), 4-4,8 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
keine, Bruch muschelig uneben |
| Kristallsystem
und Formen |
trigonales
System, Basispinakoide, Rhomboeder, u.a. |
| Aggregate |
flächenreiche Kristalle,
derb, körnig, rosettenförmig zusammen mit Hämatit in "Eisenrosen" |
| Nachweis |
nicht schmelzbar, wird aber
in der Reduktionsflamme magnetisch; löst sich wenig in konz. Salzsäure
unter Ausfällung von Titandioxid |
| Fundorte
(Auswahl) |
Ilmengebirge/Ural, Taberg/Schweden,
Gotthardgebiet/Schweiz (Eisenrosen), auch in Basaltgesteinen auf dem Mond |