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Greenockit,
Cadmiumblende
Fundort:
Bleiberg/Kärnten
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| Kurzportrait |
Im 19. Jahrhundert diente
der gelbe Greenockit vereinzelt zur Herstellung eines gelben Cadmiumpigments.
Benannt ist es nach dem britischen General Lord Greenock, auf dessen Land
um 1840 das Mineral zum ersten Mal gefunden wurde. Als Erz zur Gewinnung
von Cadmium hat es aufgrund seiner
Seltenheit nur eine geringe Bedetung. Kristalle kommen sehr selten vor,
dann in prismatischer oder pyramidaler Form. Der Greenockit findet sich
als krustigen oder erdigen Überzug auf anderen Mineralen wie Sphalerit,
aus dem es sich durch Verwitterungsprozesse auch bilden kann. |
| Formel
(Familie) |
CdS
(Sulfide) |
| Farbe |
gelb, orange, rot |
| Strich
und Glanz |
gelb, orange; Fettglanz,
Harzglanz, Diamantglanz |
| Härte
und Dichte |
3,5 - 4 (Mohs); 4 - 5 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
deutlich; Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
hexagonales
System, Basispedien, Prismen, Pyramiden |
| Aggregate |
selten Kristalle; pulvrig,
erdig |
| Nachweis |
gelbe Farbe, beim Erhitzen
vor dem Lötrohr entsteht sehr giftiges und rotbraunes Cadmium(II)-oxid
und Schwefeldioxid |
| Fundorte
(Auswahl) |
Grube Michael bei Lahr,
sowie Crube Clara und Badenweiler/Deutschland, auch im Erzgebirge, Bleiberg/Kärnten,
Greenock/Schottland, Tsumeb/Namibia |