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Gold
gediegen
Fundort:
Jamestown/USA
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| Kurzportrait |
Gold als Mineral wird -
im Gegensatz zum Element Gold - oft
auch als gediegen Gold bezeichnet. Die Bedeutung und der Ursprung des Namens
ist nicht sicher bekannt, möglicherweise stammt er vom indogermanischen
Wort ghel ("glänzend, gelb schimmernd, blank") ab. Gold gediegen
ist weich. In den Flüssen findet man abgeschliffene Stücke als
Seifengold, die je nach Größe als Goldflitter oder Nuggets bezeichnet
werden. Da Gold schwer ist, setzen sich die ursprünglich aus dem Gestein
herausgewaschenen Stücke an besonderen Stellen im Flussbett ab. Gold
kristallisiert nach dem kubischen System, daher
kommen in der Natur auch Würfel, Oktaeder und weitere typische Kristalle
dieses Systems vor. Gold ist ein bedeutendes Edelmetall für Münzen
und Anlagezwecke, aber auch in der Elektronik oder zum Vergolden von Gegenständen
wird Gold benötigt. |
| Formel
(Familie) |
Au
(Elemente) |
| Farbe |
goldgelb, bräunlich |
| Strich
und Glanz |
goldgelb; Metallglanz |
| Härte
und Dichte |
2,5-3 (Mohs); 15,5-19,3
g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
keine; Bruch hakig |
| Kristallsystem
und Formen |
kubisches
System; Hexaeder, Rhombendodekaeder, Oktaeder,
Tetrakishexaeder, Hexakisoktaeder |
| Aggregate |
Kristalle, Kristallskelette,
dentritisch, blech- oder drahtartig, filigran, körnig, moosartig,
als Seifengold in Flüssen ("Flitter" oder
"Nuggets") |
| Nachweis |
nur in Königswasser
löslich, schmilzt beim Erhitzen vor dem Lötrohr, weiches Metall,
hohe Dichte |
| Fundorte
(Auswahl) |
als Seifengold: Napfgebiet/Schweiz,
Rhein, Ströme in Sibirien, Kalifornien, als Berggold: Gondo/Schweiz,
Eagles Nest Mine/Kalifornien, Alaska, Kanada, Ural, Transvaal/Südafrika |