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Goethit, Nadeleisenerz
 
Fundort: Marokko
Kurzportrait Das Mineral Goethit ist nach dem deutschen Dichter J. W. von Goethe (1749-1832) benannt. Der deutsche Name Nadeleisenerz lehnt sich an die nadelige Form der Kristalle oder Kristallrosetten an. Goethit ist ein schwarzbraunes Eisenerz, das manchmal auch bunt anläuft. Als Limonit wird ein Gemisch verschiedener Gesteine und Minerale bezeichnet. Limonit enthält neben dem Goethit auch Lepidokrokit und andere Eisenoxide oder -hydroxide.
Formel (Familie) a-FeOOH  (Hydroxide) - siehe auch Limonit
Farbe braun, gelbbraun, schwarzbraun, manchmal bunt angelaufen
Strich und Glanz braun, gelb; Diamantglanz, Seidenglanz
Härte und Dichte 5-5,5 (Mohs); 4,3 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch deutlich; Bruch uneben
Kristallsystem und Formen orthorhombisches System; Pinakoide, Prismen, Dipyramiden
Aggregate Kristalle und Rosetten (Nadeleisenerz), samtartig (Samtblende), faserig, krustige Überzüge, radialstrahlig, nierig, körnig
Nachweis in Salzsäure langsam, in Salpetersäure schnell löslich, im Glasröhrchen entweicht beim Erhitzen Wasser, wird beim Erhitzen vor dem Lötrohr magnetisch
Fundorte (Auswahl) La Union/Spanien, Grube Clara/Schwarzwald, Freisen/Saarland
 
 
 
Goethit mit Anlauffarben
La Union/Spanien
Goethit auf Quarz
Itremo/Madagaskar