Bild
vergrößern
|
Germanit
mit Gallit
Fundort:
Tsumeb/Namibia
|
| Kurzportrait |
Der Germanit ist ein eher
selten vorkommendes Mineral, aus dem das für die Halbleiterindustrie
benötigte Germanium gewonnen
wird. Nach diesem Element ist das Mineral benannt. Der Germanit ist oft
mit den Mineralien Reniérit oder Gallit vermischt, letzteres besitzt
als Gallium-Erz eine große
Bedeutung. Selten bilden sich kubische, würfelförmige Kristalle
aus, meistens kommen metalllisch glänzende, derbe Massen vor, die
gerne farbig anlaufen. |
| Formel
(Familie) |
Germanit
(rosaviolett): Cu3(Ge, Fe)S4 oft mit Gallit
CuGaS2 (eher schwarz) vergesellschaftet (Sulfide) |
| Farbe |
grau, rosaviolett angelaufen |
| Strich
und Glanz |
schwarz; Metallglanz |
| Härte
und Dichte |
3 (Mohs); 4,4 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
fehlt; Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
kubisches
System, Kristalle kaum vorkommend |
| Aggregate |
sehr selten Kristalle; derb,
verwachsen, beigemengt mit anderen Sulfiden |
| Nachweis |
rosaviolette Anlauffarbe
oder Schimmer, schmilzt vor dem Lötrohr, in Salpetersäure löslich |
| Fundorte
(Auswahl) |
Tsumeb/Namibia, Laurion/Griechenland |