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Danburit
Fundort:
San Luis Potosi/Charcas/Mexiko
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| Kurzportrait |
In ganz reiner Form erscheint
der Danburit farblos und klar. Er bildet gerne prismatische, säulige
Kristalle aus. Durch Baufehler im Kristallgitter erscheint er weiß,
durch Einschluss von Fremd-Atomen gelblich oder rötlich. Der Danburit
ist etwa so hart wie Quarz und kann Fensterglas
ritzen. Die Kristallformen unterscheiden sich aber deutlich vom Quarz.
Benannt ist der Danburit nach dem Ort Danbury in Connecticut/USA. |
| Formel
(Familie) |
Ca2B2Si2O8
(Silicate) |
| Farbe |
farblos, weiß, gelblich,
rötlich |
| Strich
und Glanz |
weiß, Glasglanz, Fettglanz |
| Härte
und Dichte |
7 - 7,5 (Mohs); 3,0 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
kaum, Bruch muschelig uneben |
| Kristallsystem
und Formen |
orthorhombisches
System; Pinakoide, Prismen, Dipyramiden |
| Aggregate |
aufgewachsene Kristalle;
derb, körnig |
| Nachweis |
geringe Spaltbarkeit (im
Vergleich zum Topas), andere Kristallform als Quarz; schmilzt vor dem Lötrohr
zu einer glasigen Masse; braust in Salzsäure in gepulverter Form auf |
| Fundorte
(Auswahl) |
Danbury/Connecticut/USA,
Charcas/Mexiko, in alpinen Klüften |