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Coelestin
Fundort:
Katsepy/Madagaskar
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| Kurzportrait |
Der Coelestin ist ein bedeutendes
Erz zur Gewinnung von Strontium und
Strontiumsalzen, die in der Feuerwerkerei für Rotfeuer eingesetzt
werden. Die Benennung erfolgte nach dem lateinischen Wort coelestis
("himmlisch"). Bei Sammlern sind die klaren, blauen Kristalle aus Madagaskar
nicht nur wegen ihrer Ästhetik begehrt: Ihre Formen mit Kombinationen
aus Pinakoiden und Prismen sind besonders typisch für das orthorhombische
Kristallsystem. |
| Formel
(Familie) |
SrSO4
(Sulfate) |
| Farbe |
bläulich, farblos,
weiß, geblich, rötlich |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz, auf
Spaltflächen Perlmutterglanz |
| Härte
und Dichte |
3-3,5 (Mohs); 3,9-4 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen; Bruch uneben |
| Kristallsystem
und Formen |
orthorhombisches
System; Pinakoide, Prismen |
| Aggregate |
Kristalle und Gruppen, körnig,
erdig, faserig, stengelig |
| Nachweis |
färbt nach Befeuchten
mit verdünnter Salzsäure die Flamme rot (Strontium), gepulverter
Coelestin ist in konz. Schwefelsäure löslich, bei Zugabe von
Wasser erfolgt Trübung |
| Fundorte
(Auswahl) |
Katsepy/Madagaskar, Agrigento/Sizilien,
Bristol/England |