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Chrysokoll
(mit Malachit)
 
Fundort: Mashamba West Mine/Kongo
Kurzportrait Der eher weiche und türkisfarbene Chrysokoll ist schon seit der Antike bekannt und wird seither zu Schmucksteinen verarbeitet. Der Name geht auf die griechischen Wörter chrysos (Gold) und kolla (Leim) zurück. Dies ist eine Anlehnung an seine Verwendung als Hilfsmittel zum Löten von Gold. Der Chrysokoll ist oft mit Malachit vergesellschaftet, die beiden Mineralien bilden gegenseitige Überzüge, auch Pseudomorphosen kommen vor. 
Formel (Familie) (Cu,Al)2H2Si2O5(OH)4 • nH2O  (Silicate)
Farbe hellblau, grünblau
Strich und Glanz grünlichweiß; Glasglanz, matt schimmernd
Härte und Dichte 2 - 4 (Mohs); 1,9 - 2,3 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch keine; Bruch muschelig
Kristallsystem und Formen amorph, evt. monoklines System
Aggregate traubig, krustig, nierig, erdig, Pseudomorphosen nach Azurit, Malachit, Hemimorphit
Nachweis Farbe, Aggregate typisch
Fundorte (Auswahl) Mashamba West Mine/Kongo, Peru, Arizona/USA