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Chalkopyrit,
Kupferkies
Fundort:
Becke-Oese/Deutschland
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| Kurzportrait |
Der Chalkopyrit ist aufgrund
seiner weiten Verbreitung zusammen mit dem Chalkosin
das bedeutendste Erz zur Gewinnung von Kupfer.
Der Mineralienname leitet sich von dem griechischen Wort chalkos
(Kupfermünze) ab und bedeutet so viel wie "Kupfer-Pyrit".
Der Chalkopyrit entwickelt Bisphenoide als Kristalle, die an ein Tetraeder
erinnern. Die Kristalle laufen im Gegensatz zum ebenfalls goldgelben Pyrit
gerne bunt an. Oft kommen auch massige, nierige oder traubige Aggregate
vor. |
| Formel
(Familie) |
CuFeS2
(Sulfide) |
| Farbe |
messinggelb, bunt oder schwarz
angelaufen |
| Strich
und Glanz |
grünlich schwarz; Metallglanz |
| Härte
und Dichte |
3,5 - 4 (Mohs); 4,1 - 4,3
g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
undeutlich; Bruch uneben |
| Kristallsystem
und Formen |
tetragonales
System; Basispinakoid, Prismen, Bisphenoide, Skalenoeder |
| Aggregate |
Kristalle selten, auch Zwillinge;
derb, feinkörnig, traubig, nierig, stalaktitisch |
| Nachweis |
zersetzt sich in Salpetersäure
unter Ausfällung von Schwefel, schmilzt vor dem Lötrohr zu einem
schwarzen magnetischen Kügelchen und wird rissig, im Reagenzglas bildet
sich Schwefeldampf |
| Fundorte
(Auswahl) |
große Verbreitung,
z.B. Becke-Oese/Deutschland, Freiberg/Sachsen, Ural, Kaukasus, Kasachstan,
USA, Falun/Schweden |