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Brasilianit
Fundort:
Linopolis/Brasilien
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| Kurzportrait |
Das selten vorkommende Mineral
Brasilianit wurde im Jahr 1945 nach seinem ersten Fundort in Minas Gerais
in Brasilien benannt. Davor hielt man das Mineral für eine Varietät
des Chrysoberylls. Der Brasilianit wird zu Schmucksteinen
verschliffen oder von Sammlern als Mineralienstufe gesammelt. Die durchscheinenden
monoklinen Kristalle sind im reinen Zustand klar, durch Fremd-Atome können
sie grünliche oder gelbliche Färbungen annehmen. |
| Formel
(Familie) |
NaAl3(PO4)2(OH)4
(Phosphate) |
| Farbe |
gelb, grünlich, farblos |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz |
| Härte
und Dichte |
5,5 (Mohs); 2,98 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
gut; Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
monoklines
System; Prismen, Dipyramiden |
| Aggregate |
Kristalle; körnig,
derb, kugelig, radialstrahlig |
| Nachweis |
Borsäure und Borax
ätzen die Oberfläche, Farbe, Phosphatnachweis |
| Fundorte
(Auswahl) |
Minas Gerais/Brasilien |