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Boracit
Fundort:
Boulby Mine, Cleveland/England
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| Kurzportrait |
Das Mineral Boracit ist
nach dem chemischen Element Bor benannt.
Früher diente es zur Gewinnung von Borsäure
und ihren Salzen. Aufgrund der Seltenheit ist es heute nur noch als Sammlermineral
begehrt oder es wird zu Schmucksteinen verarbeitet. Sammler schätzen
klare, grüne Kristalle, die in seltenen Fällen sogar als perfekte
Würfel oder Rhombendodekaeder ausgebildet sein können. |
| Formel
(Familie) |
Mg3B7O13Cl
(Borate) |
| Farbe |
weiß, farblos, grün,
gelblich, bläulich |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz |
| Härte
und Dichte |
7 (Mohs); 3 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
keine; Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
kubisches
System (über 268°C), orthorhombisches
System (unter 268°C); Würfel, Rhombendodekaeder, Tetraeder,
Hexakistetraeder |
| Aggregate |
Kristalle; faserig, derb |
| Nachweis |
in Salzsäure langsam
löslich, schmilzt vor dem Lötrohr, färbt die Flamme grün |
| Fundorte
(Auswahl) |
in Salzlagern; Lüneburger
Kalkberg/Dt. (erstmalige Beschreibung durch Georg Lasius 1787), Bernburg
bei Staßfurt/Dt., Boulby Mine, Cleveland/England |