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Axinit-(Fe)
 
Fundort: Rocher de l'Armentier, Bourg d'Oisans, Isére/Frankreich
Kurzportrait Der Begriff Axinit fasst eine Reihe von Mineralien zusammen, die je nach chemischem Aufbau als Ferro-Axinit, Magnesio-Axinit oder Mangan-Axinit bezeichnet werden. Die Mineralien sind relativ hart und kommen in vielen Farben vor, daher werden sie gerne zu Schmucksteinen verschliffen. Der Name Axinit lehnt sich an das griechische Wort axine (Beil, Axt) an. Der Ferro-Axinit ist bei Sammlern besonders begehrt, da seine flächenreichen, keilförmigen Kristalle die typischen Formen des triklinen Kristallsystems aufweisen.
Formel (Familie) (Ca,Fe,Mg,Mn)Al2BO3Si4O12OH  (Silicate)
Namensgebung nach dem 
Farbe Ferro-Axinit (mit Ca- und Fe-Atomen) braun, grünlich, gelblich; Magnesio-Axinit (mit Ca- und Mg-Atomen) farblos, weiß, grau, hellbraun; Mangan-Axinit (mit Ca- und Mn-Atomen) farblos, bräunlich, gelblich, rötlich
Strich und Glanz weiß; Glasglanz
Härte und Dichte 6,5 - 7 (Mohs); 3,3 g/cm3 (Ferro-Axinit)
Spaltbarkeit und Bruch gut; Bruch muschelig
Kristallsystem und Formen triklines System (Ferro-Axinit und Mangan-Axinit), orthorhombisches System (Magnesio-Axinit); Pinakoide
Aggregate Kristalle aufgewachsen oder als Schwimmer (mit typischen Streifungen), stängelig, muschelig, derb
Nachweis nach Glühen in Salzsäure löslich, hierbei fällt eine gallertartige Masse (Kieselsäure) aus, schmilzt vor dem Lötrohr und bläht sich zu einer grünen, glasartigen Masse auf
Fundorte (Auswahl) in alpinen Klüften; in pegmatitischen Hohlräumen; Bourg d'Oisans/Frankreich, Baveno/Italien, Ural