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Arsen gediegen
 
Fundort: Pribram/Tschechien
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Formel (Familie): As  (Elemente) 
Namensgebung: griech. arsenikós ("kühn, männlich")
Farbe: bleigrau, frischer Bruch zinnweiß glänzend, dann schnell bräunlich
Strich und Glanz: schwarz, Metallglanz auf frischen Bruchflächen
Härte und Dichte: 3-4 (Mohs), 5,4-5,9 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch: vollkommen, Bruch uneben spätig
Kristallsystem und Formen: trigonales System, Basispinakoide, Rhomboeder
Aggregate: kugelig, nierig, im Bruch schalig brechend ("Scherbenkobalt"), dicht
Nachweis: verflüchtigt sich vor dem Lötrohr unter Knoblauchgeruch ohne zu schmelzen, auf der Kohle weißer Rückstand von Arsentrioxid, Achtung giftig!
Fundorte (Auswahl): St. Andreasberg/Harz, Wittichen/Schwarzwald, Pribram/Tschechien
Bedeutung: zur Herstellung von Arsenverbindungen, früher als Flintenschrott