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Ankerit,
Braunspat
Fundort:
Mühlebach bei Fiesch, Wallis
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| Kurzportrait |
Der Ankerit wurde am Erzberg
in Steiermark entdeckt. Die Bennung erfolgte im Jahr 1825 durch den österreichischen
Mineralogen Wilhelm Ritter von Haidinger (1795-1871). Er benannte das Mineral
nach dem österreichischen Mineralogen Matthias Joseph Anker (1771-1843).
Der Ankerit zählt zu den häufig vorkommenden Eisenerzen. Beim
Hochofenprozess wird das Mineral
als Zuschlag eingesetzt. Typisch sind rhomboedrische, leicht verbogene
Kristalle, die auf der Oberfläche oder auf Spaltflächen einen
goldenen Perlmuttglanz zeigen. Dieses Phänomen tritt beim ähnlichen
Siderit nicht auf. |
| Formel
(Familie) |
Ca(Fe2+,Mg,Mn)(CO3)2
(Carbonate) |
| Farbe |
gelblich, bräunlich,
weiß |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz, auf
Spaltflächen Perlmutterglanz |
| Härte
und Dichte |
3,5-4 (Mohs), 2,9-3,8 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen nach dem Rhomboeder;
Bruch spätig |
| Kristallsystem
und Formen |
trigonales
System; Prismen, Rhomboeder |
| Aggregate |
Kristalle; feinkörnig,
spätig, porig, derb |
| Nachweis |
dem Siderit
sehr ähnlich; bei der Zugabe von Salzsäure wird erst beim Erwärmen
CO2 frei; oxidiert vor dem Lötrohr und wird braun |
| Fundorte
(Auswahl) |
Wölsendorf/Bayern,
Freiberg/Sachsen, Erzberg/Steiermark, alpine Klüfte |