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Hämatit (Roteisenstein)
 
Fundort: Elba/Italien
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Formel (Familie): Fe2O3  (Oxide)
Namensgebung:  der Name bezieht sich auf die Farbe, nach dem griechischen Wort haima ("Blut"), der Begriff haimatites lithos bedeutet "Blutstein". Gelegentlich heißt er auch Specularit (nach dem lateinischen Wort speculum ("Spiegel") in Anlehnung an den hohen Metallglanz
Farbe: grau, schwarz, blaustichig, dunkelrot bis stahlgrau (Roteisenstein), oft bunte Anlauffarben
Strich und Glanz: rot, braun; Metallglanz oder matt
Härte und Dichte: 5,5 - 6,5 (Mohs); 4,9 - 5,3 g/cm3
Spaltbarkeit; Bruch: keine; Bruch uneben, muschelig, schuppig
Kristallsystem und Formen: trigonales System, Basispinakoid, Prismen, Rhomboeder, Dipyramiden, Skalenoeder und Kombinationen, Durchdringungszwillinge, u.a.
Aggregate: Kristalle (Eisenglanz), blättrig, schuppig (Eisenglimmer), blättrig als Rosette (Eisenrose), derb, massig, körnig, erdig, locker (Eisenerz, Rötel, roter Eisenocker), glaskopfig-nierig (Roter Glaskopf), färbt zahlreiche andere Minerale rot
Nachweis: in Salzsäure als feines Pulver langsam löslich
Fundorte (Auswahl): Elba/Italien, im Erzgebirge, u.v.a., große Lagerstätten in Minnesota/USA oder in der Ukraine
Bedeutung: wichtigstes eisenoxidhaltiges Erz zur Eisengewinnung, zur Herstellung von Eisenoxidpigmenten