Periodensystem
Metalle
Metalle (und ihre intermetallischen Bindungen,
die Legierungen) zeichnen sich durch besondere Eigenschaften aus: Sie leiten
gut Strom und Wärme, sind sehr fest und trotzdem biegsam und besitzen
den typischen Metallglanz.
In dem hier vorliegenden Periodensystem
sind Metalle, Nichtmetalle und Halbmetalle farblich unterschieden: Die
Metalle sind hellgrün, die Halbmetalle blaugrün und die Nichtmetalle
hellblau unterlegt. Der Metallcharakter nimmt im Gegensatz zur Elektronegativität
tendenziell von rechts oben nach links unten im Periodensystem zu. Metallatome
besitzen eher eine niedrige Elektronegativität und geben im Gegensatz
zu den Nichtmetallen eher Elektronen ab. In Salzen
sind daher Metall-Ionen eher positiv geladen (in wässriger Lösung:
Kationen).
Nichtmetallionen sind in der Regel negativ
geladen. Sie bilden in den Salzen die negativ geladenen Ionen (in wässriger
Lösung Anionen). Reagiert ein Metall-Ion mit einem Nichtmetall-Ion,
bildet sich häufig ein Salz, es entsteht eine
Ionenbindung.
Zur Erklärung der elektrischen Leitfähigkeit
stellt man sich vor, dass die Metall-Atome einen Teil ihrer Valenzelelektronen
abgeben, so dass diese sich im Metall relativ frei bewegen können.
Legt man ein elektrisches Feld an das Metall von außen an, bewegen
sich die Elektronen in Richtung dieses Feldes. Durch die freie Bewegung
der Elektronen ist ein ständiger Elektronenfluss möglich. Dadurch
ist auch die Leitfähigkeit von elektrischem Strom gewährleistet.
Zur Deutung der Metallbindung in Metallen
befinden sich nach dieser einfachen Vorstellung Ionen in einer Art Brei
von Elektronen. Die Atome in den Metallen ordnen sich im festen Zustand
zu regelmäßigen Metallgittern aneinander.