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Chlorzink-Iod-Probe auf Cellulose
Tropft man Chlorzink-Iod-Lösung auf ein Filterpapier oder auf Baumwoll-Watte, bildet sich ein blaue oder violette Färbung. Der Nachweis gelingt auch mit allen anderen cellulosehaltigen Naturprodukten. 
 
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Theorie 
Das Zinkchlorid bewirkt zunächst eine Quellung der Cellulosefasern. Die Iod-Atome legen sich dann zwischen die langen Ketten der Cellulose-Moleküle und gehen dort eine Komplexverbindung ein, die farbig ist. 
 
Sicherheitshinweis  
Ioddämpfe wirken beim Einatmen gesundheitsschädlich. Die Lösung reizt auch die Haut. Das Tragen einer Schutzbrille ist obligatorisch. Reste müssen fachgemäß entsorgt werden, da Iod sehr giftig für Wasserorganismen ist. 
  
Herstellungsvorschrift  
Chlorzink-Iod-Lösung
 
Copyright: T. Seilnacht