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Das Umweltlexikon stellt vor allem für Schüler und Lehrer ein Medium zur Informationsgewinnung dar. Anhand von ausgewählten Themen werden wesentliche ökologische Problematiken dargestellt. Das Umweltlexikon kann folgende Einsatzgebiete im Unterricht finden:
Nachdem die Lehrkraft ihre Vorgaben und Erwartungen transparent und die grundlegenden Organisationsformen plausibel gemacht hat, erhalten die Schüler mindestens eine Woche Bedenkfrist, um Arbeitsgruppen zu bilden und sich für ein Thema aus einem vorgelegten Themenkatalog oder in freier Wahl zu entscheiden. Wie flexibel die Gruppenwahl (Größe der Gruppe) und das Auswahl des Themas gehandhabt wird, hängt von der jeweiligen Lehrperson ab. Es sind durchaus Gruppen bis zu einer maximalen Größe von vier Schülern denkbar, wenn sie ein konkretes Ziel verfolgen. Auch abweichende Themen sind möglich, wenn die Gruppen bereits eigene Vorstellungen entwickelt haben. Besonders die Vorbereitungsstunden sollten
sorgfältig geplant werden, sie machen zeitlich einen wesentlichen
Anteil an der gesamten Einheit aus. Ein Zeitplan könnte folgendermaßen
aussehen
2. Teil: Präsentation
3. Teil: Rückbesinnung,
Ausstellungen, usw.
In die Vorträge können auch Experimente
mit einbezogen werden. Manchmal ist es sinnvoll, wenn nur eine bestimmte,
sinnvolle Auswahl der Gruppen ihren Vortrag vor der Klasse halten, die
anderen legen dann ihr schriftliches Referat vor und präsentieren
die Plakate oder Modelle. Wichtig ist jedoch, dass den Schülern der
Zeitplan bekannt ist oder dass sie einen eigenen Zeitplan über ihre
Vorhaben aufstellen und vorlegen. Auf jeden Fall sollten die Schüler
genügend Unterrichtsstunden für die Vorbereitung erhalten. Was
die Gruppen nicht innerhalb des vorliegenden Zeitplanes innerhalb der Unterrichtsstunden
erreichen, müssen sie zu Hause erarbeiten.
Ein Vergleichsmaßstab zu finden, ist äußerst schwierig, da die Ergebnisse erfahrungsgemäß völlig unterschiedlich ausfallen. Spätestens hier zeigt sich der Vorteil des Anbietens mehrerer Alternativen (Plakat, Modell, Experiment, schriftliches Referat, Vortrag). Weniger redegewandte Schüler werden vielleicht ein ausgezeichnetes, schriftlich verfasstes Referat abliefern, handwerklich begabte Schüler bauen ein perfektes Funktionsmodell, künstlerisch orientierte Schüler zeichnen ein graphisch anspruchsvolles Plakat und nur ganz selten erreicht eine Gruppe in allen Bereichen Perfektion. Die Schule und die Gesellschaft muss anerkennen,
dass das Wesen des Menschen individuell und einzigartig ist. In einer Klasse
sind niemals dreißig gleiche Schüler mit dem gleichen Entwicklungsstand,
mit den gleichen Fähigkeiten und mit der gleichen Lerntechnik oder
-geschwindigkeit. Die Schule sollte jedoch eine Vielfalt an Möglichkeiten
für Schüler unterschiedlichster Art zugänglich machen, damit
alle die gleiche Chance erhalten, ihre eigenen, individuellen Möglichkeiten
zur Entfaltung zu bringen und zu nutzen. Insofern kann dieses kurz angerissene
Unterrichtsmodell nur eine Alternative unter vielen anderen Möglichkeiten
darstellen.
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