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Browser
 
Ein Browser ist ein Programm, das Webseiten mit HTML-Dateien darstellen kann. Browser mit integrierten Programmen können auch Musik- oder Filmdateien abspielen. Beim Surfen im Internet mit Hilfe eines Browsers kann man viele verschiedene Hyperlinks abrufen oder Dateien downloaden. Bei einigen Browsern sind E-Mail-Funktionen oder Usenet-Dienste mit Zugang zu den Newsgroups integriert. Weit verbreitet sind heute der Internet Explorer von Microsoft und Mozilla Firefox. Früher war Netscape einmal der Marktführer. Im Jahr 2008 wurde die Weiterentwicklung und der Support von Netscape eingestellt. Das in ältere Versionen des Netscape-Browsers eingebundene Programm Composer ist eines der besten Editierprogramme zum Erstellen von Webseiten, das es jemals gab. Seine Verwendungsmöglichkeiten werden hier ausführlich vorgestellt.
 
 
Homepage
 
Ein Internet-Provider bietet allen Kunden auf seinem Server (in der Regel ein FTP-Server) einen Speicherplatz zur Ablage von Dateien an, die von allen Internetbenutzern weltweit gelesen werden können. Die wichtigsten Dateien sind

.htm oder .html-Dateien (Grundaufbau der Seiten)
.jpg oder .gif-Dateien (Fotos und Grafiken)
.mid., .rm, .mp2 oder .wav-Dateien (Sounddateien)
.avi., .wmv, .mpg, .mpeg (Videodateien)
.zip-Dateien (komprimierte Dateien zum Download für andere Nutzer)

Die .html-Dateien sind in der HTML-Auszeichnungssprache geschrieben. Eine Homepage besteht aber aus der Verknüpfung von vielen Dateien. Über sogenannte Links gelangt man zu anderen Seiten oder Bildern. Dieses grafische Präsentationsmedium wird auch als WWW (World Wide Web bezeichnet). Das Hochladen der Homepage auf den Server des Providers erfolgt mit einer speziellen Software wie WS-FTP oder FTP-Voyager (>Download).
 
Wer eine Webadresse haben möchte, die auf den eigenen Namen lautet, benötigt eine eigene Domain:

http://www.name.de
 
In den USA gibt es viele Anbieter (>Tripod), die weltweit für alle Nutzer kostenlosen Speicherplatz zur Ablage einer Homepage anbieten. Dafür ist jedoch das Vorhandensein einer E-Mail-Adresse erforderlich, über die man dann Werbung bekommt. Der Nachteil dieser Anbieter ist die Einblendung von Werbung oder Popupfenstern, die sich automatisch öffnen, sobald man die Homepage aufruft. Außerdem liegen die Dateien auf einem Server im Ausland, wodurch nicht optimale Sicherheit gewährleistet ist (Spionage, politische Unsicherheiten). Ein Anbieter in Deutschland ist die Firma >Strato. Für wenig Geld erhält man 2 MB Webspace und eine eigene, echte Domain (.de/.com). Marktführer in der Schweiz ist Bluewin.
 
 
Hosting

Das Bereitstellen eines Servers durch den Internet Service Provider (ISP) und das Herstellen einer Standleitung zum Internet wird als Hosting bezeichnet. Oft erfolgt durch den Provider auch noch die Domain-Betreuung (Domain-Hosting). In Deutschland besitzt der Eigentümer (owner) ein Eigentumsrecht an der Domain, während der Administrator (admin) als Bevollmächtigter die Domain betreut. Meist ist in Deutschland der Administrator auch Provider. Die Anmeldung einer deutschen Domain (.de) erfolgt bei der zentralen Registrierungsstelle >DENIC (Deutsches Network Information Center) durch den Provider. Die schweizer Domains werden bei >Switch (Swiss Education & Research Network) registriert. Der Eigentümer oder der Administrator trägt bei den Registrierungsstellen den DNS-Eintrag ein (domain name system) ein, der auf einen Nameserver (ns.) beim Provider verweist.
 
Beim schweizer System kann jede Privatperson eine Domain bei Switch anmelden und die entsprechenden DNS-Einträge selbst vornehmen. Die notwendigen Bezeichnungen für die Nameserver erhält sie vom Provider. Dieses System ist einfach und unkompliziert, es setzt jedoch Kenntnisse über Domainhosting voraus. Selbstverständlich kann in der Schweiz diese Arbeit auch von einem Provider übernommen werden.
 
In Deutschland ist das System komplizierter. Für eine deutsche Domain (.de) benötigt man einen Administrator mit deutschem Wohnsitz, der Eigentümer kann aber auch Ausländer sein und im Ausland wohnen. Es empfiehlt sich, das Administratorenrecht selbst auszuüben, so dass man die entsprechenden Einträge selbst durchführen kann. Dies gilt vor allem auch für die com- oder net-Domains.
 
 
HTML-Auszeichnungssprache und Tags
 
HTML ist die Abkürzung für "Hyper Text Markup Language". Es handelt sich dabei um eine Auszeichnungssprache für Webseiten, die von Browsern gelesen werden können. Die Sprache kann mit einem üblichen Texteditor gelesen und verändert werden, so auch mit dem Windows-Editor. Die Marken (nicht ganz korrekt auch "Befehle" genannt) stehen in sogenannten Tags, die mit spitzen Klammern  <  eröffnet und geschlossen  >  werden. Browser interpretieren die Marken und stellen die Elemente optisch auf dem Bildschirm dar. Die Tags einer Webseite können beispielsweise im Menü   Ansicht  >>  Seitenquelltext  gelesen werden.
 
 
Internet
 
Das Internet ist das weltweit größte System, das Computer miteinander vernetzt. Das Internet entstand ursprünglich am Teilchenforschungszentrum CERN in Genf, als Wissenschaftler ein internes Computernetz zum Datenaustausch entwickelten. Der Zugang zum Internet wird durch lokale oder überregionale Provider ermöglicht. Das Internet besteht aus mehreren "Informationszweigen":
 
 

Name
Ablage der Dateien
Möglichkeiten
World Wide Web (http://www.    )
Homepages auf dem Server von Providern
Lesen von Informationen und Abspeichern von Dateien auf dem PC
Usenet und Newsgroups
News-Server
Austauschen von Informationen und Bildern in einem Diskussionsforum
Mailing (Name@online.de)
Mail-Server der Provider
Senden von elektronischer Post
 
 
Eine Besonderheit bilden sogenannte FTP-Server (File Transfer Protocol). Dies sind Computer von Privatleuten, Institutionen oder Firmen, die ans Internet angeschlossen sind und auf die Fremdnutzer zugreifen können. Die Server der Provider, welche die Homepages der Nutzer enthalten, sind in der Regel ebenfalls FTP-Server.
 
Provider
 
Ein Provider ist eine Firma, die den Zugang zum Internet ermöglicht. Außerdem bietet sie seinen Kunden Speicherplatz zur Erstellung einer Homepage an und ermöglicht den Austausch von elektronischer Post per E-Mail und über die Newsgroups. Die Provider erheben dafür eine Gebühr. Bei der Providerwahl spielen folgende Kriterien eine Rolle:  
URL (Uniform Resource Locator)-Adresse
 
Jede Webseite einer Homepage hat eine bestimmte Adresse wie:
 
http://www.domain.de/ordner/index.html  
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