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2. Schritt: Die wichtigsten Grundbegriffe
(kleines Internetlexikon)
 

Inhalt des Lexikons (Wählen Sie einen Begriff):

 
 
 
Browser
 
Ein Browser ist ein Programm, welches den Zugang zum Internet oder die Erstellung von Webseiten ermöglicht. Die Browser sind meist kostenlos erhältlich, sie können aus dem Internet downgeloadet werden. Der Netscape-Browser besteht aus vielen Teilprogrammen mit u.a. folgenden Funktionen:  
Copyrights und gesetzliche Bestimmungen
Hinweis: Diese Angaben sind nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr
 
Sobald jemand eine Homepage im Internet verfügbar macht, gilt er als Autor, der etwas veröffentlicht. Insofern unterliegen alle Internetauftritte dem Urheberrecht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Homepage kommerzieller Natur ist oder nicht. Als Veröffentlichung gilt auch ein öffentlicher Vortrag vor Zuhörern. Dies bedeutet: Mit einem Verstoß gegen ein geltendes Urheberrecht kann man sich strafbar machen und man muss mit Abmahnungen (Deutschland, Österreich) oder Schadenersatzklagen rechnen. Ist der Vorwurf berechtigt und wird die Abmahnung vom Geschädigten direkt oder einem von diesem offiziell beauftragten Vertreter gestellt, dann sollte man sich unbedingt daran halten und mögliche Abmahngebühren zahlen, um ein Gerichtsverfahren abzuwenden. Werden Abmahnungen nicht vom Geschädigten selbst oder nicht von einem direkt beauftragten Anwalt erhoben, dann sollte genaustens überprüft werden, ob die Abmahnung rechtmäßig ist.
 
Das Veröffentlichen von fremden Texten unter dem eigenen Namen nennt man Plagiat und ist nicht nur strafbar, sondern stellt auch eine Verletzung der persönlichen Ehre des Autors dar.

Beim Urheberrecht gelten aber auch zahlreiche Ausnahmen:

Bei einer Domain, bzw. einer Homepage haftet der Domain-Eigentümer für die Inhalte. Aus diesem Grunde muss der Domaineigentümer nach den gesetzlichen Vorschriften seine Adressdaten auf der Homepage bekanntgeben. Hier reicht die E-Mail-Adresse alleine nicht aus. Unter "Impressum" oder "Kontakt" muss die Postanschrift preisgegeben werden.
 
Im Internet (aber auch in anderen frei zugänglichen Medien) sind nicht alle Inhalte gesetzlich erlaubt. Es gelten z.B. folgende Einschränkungen: Nach einem älteren Gerichtsurteil haftet der Eigentümer einer Domain nicht für Links, wenn er sich durch einen Vermerk ausdrücklich vom Inhalt verlinkter Seiten distanziert, z.B.: "Der Autor distanziert sich ausdrücklich von allen Inhalten gelinkter Seiten und macht sich deren Inhalte nicht zu eigen." Manche Juristen vertreten (nach einem neueren Gerichtsurteil) aber die Ansicht, dass man durch das Anlegen von Links generell nicht belangt werden kann, da es sich im Internet sowieso um ein öffentliches Board handelt. Trotzdem sollte man sich gut überlegen, ob man die Links anlegen möchte, denn ein Link kann unter gewissen Umständen auch als aktives Werben angesehen werden und dann nützt auch der oben genannte Vermerk nichts. Beim Anlegen eines Links kann man den Adressaten um Erlaubnis fragen. Rechtlich ist dies nicht unbedingt notwendig, denn wer im Internet auftritt, hat eine Veröffentlichung getätigt und muss demnach keine Erlaubnis zum Erreichen seiner Seiten mehr geben. Allerdings sollten Links immer so angelegt werden, dass die verlinkten Seiten ganz im Browser-Fenster erscheinen, vor allem dürfen sie nicht in einem fremden Frame eingebaut sein.
 
 
Download
 
Das Abspeichern von fremden Dateien aus dem Internet auf den eigenen PC.
 
HTML-Dokumente werden mit dem Netscape Communicator mit den Befehlen "Datei" > "speichern unter" abgelegt und Grafik- und Sound-Dokumente mit der rechten Maustaste und den Befehlen "Grafik speichern unter" oder "Verknüpfung speichern unter" downgeloadet. Die Geschwindigkeit richtet sich  
Homepage
 
Ein Internet-Provider bietet allen Kunden auf seinem Server (in der Regel ein FTP-Server) einen Speicherplatz zur Ablage von Dateien an, die von allen Internetbenutzern weltweit gelesen werden können. Die wichtigsten Dateien sind

.htm oder .html-Dateien (Grundaufbau der Seiten)
.jpg oder .gif-Dateien (Fotos und Grafiken)
.mid., .rm, .mp2 oder .wav-Dateien (Sounddateien)
.avi., .rm, .mpg (Videodateien)
.zip-Dateien (komprimierte Dateien zum Download für andere Nutzer)

Die .html-Dateien sind in der HTML-Auszeichnungssprache geschrieben. Eine Homepage besteht aber aus der Verknüpfung von vielen Dateien. Über sogenannte Links gelangt man zu anderen Seiten oder Bildern. Dieses grafische Präsentationsmedium wird auch als WWW (World Wide Web bezeichnet). Das Hochladen der Homepage auf den Server des Providers erfolgt mit einer speziellen Software wie WS-FTP (>Download) oder FTP-Voyager (>Download).
 
Wer eine Webadresse haben möchte, die auf den eigenen Namen lautet, benötigt eine eigene Domain, z.B.:

http://www.name.de
 
In den USA gibt es viele Anbieter (z.B. >Tripod), die weltweit für alle Nutzer kostenlosen Speicherplatz zur Ablage einer Homepage anbieten. Dafür ist jedoch das Vorhandensein einer E-Mail-Adresse erforderlich, über die man dann Werbung bekommt. Der Nachteil dieser Anbieter ist die Einblendung von Werbung oder Popupfenstern, die sich automatisch öffnen, sobald man die Homepage aufruft. Außerdem liegen die Dateien auf einem Server im Ausland, wodurch nicht optimale Sicherheit gewährleistet ist (Spionage, politische Unsicherheiten, etc.). Ein Anbieter in Deutschland ist die Firma >Strato. Für wenig Geld erhalten Sie 2 MB Webspace und eine eigene, echte Domain (.de/.com). Marktführer in der Schweiz ist Bluewin.
 
 
Hosting

Das Bereitstellen eines Servers durch den Internet Service Provider (ISP) und das Herstellen einer Standleitung zum Internet wird als Hosting bezeichnet. Oft erfolgt durch den Provider auch noch die Domain-Betreuung (Domain-Hosting). In Deutschland besitzt der Eigentümer (owner) ein Eigentumsrecht an der Domain, während der Administrator (admin) als Bevollmächtigter die Domain betreut. Meist ist in Deutschland der Administrator auch Provider. Die Anmeldung einer deutschen Domain (.de) erfolgt bei der zentralen Registrierungsstelle >DENIC (Deutsches Network Information Center) durch den Provider. Die schweizer Domains werden bei >Switch (Swiss Education & Research Network) registriert. Der Eigentümer oder der Administrator trägt bei den Registrierungsstellen den DNS-Eintrag ein (domain name system) ein, der auf einen Nameserver (ns.) beim Provider verweist.
 
Beim schweizer System kann jede Privatperson eine Domain bei Switch anmelden und die entsprechenden DNS-Einträge selbst vornehmen. Die notwendigen Bezeichnungen für die Nameserver erhält sie vom Provider. Dieses System ist einfach und unkompliziert, es setzt jedoch Kenntnisse über Domainhosting voraus. Selbstverständlich kann in der Schweiz diese Arbeit auch von einem Provider übernommen werden.
 
In Deutschland ist das System komplizierter. Für eine deutsche Domain (.de) benötigt man einen Administrator mit deutschem Wohnsitz, der Eigentümer kann aber auch Ausländer sein und im Ausland wohnen. Bei Unstimmigkeiten zwischen dem Eigentümer und dem Provider besteht bei Providerwechseln oder bei Umzügen die Gefahr, dass der neue Eintrag nicht durchgeführt werden kann, wenn der Administrator seine Zustimmung verweigert. Als Folge kann die Webpräsenz für einige Zeit nicht verfügbar sein. Daher empfiehlt es sich unter Umständen, das Administratorenrecht selbst auszuüben, so dass man die entsprechenden Einträge selbst durchführen kann. Dies gilt vor allem auch für die com- oder net-Domains.
 
 
HTML-Auszeichnungssprache und Tags
 
HTML ist die Abkürzung für "Hyper Text Markup Language". Es handelt sich dabei um eine Auszeichnungssprache, die im ASCII-Text geschrieben wird. Die Sprache ist die Grundlage für jede Webseite, u. a. auch für diese Seite. Sie können mit jedem normalen Texteditor gelesen und verändert werden (z. B. mit dem Windows-Editor, siehe dazu auch: Einrichten eines externen Editors im Netscape-Communicator). Die Marken (im Volksmund auch "Befehle" genannt) stehen in sogenannten Tags, die mit spitzen Klammern (<) eröffnet und geschlossen (>) werden. Browser interpretieren die Marken und stellen die Elemente dann optisch auf dem Bildschirm dar. Zur Ansicht der Tags dieser Seite wählen Sie "Ansicht" (oder "Anzeigen") und "Seitenquelltext".
 
 
Internet
 
Das Internet ist das weltweit größte System, welches Computer miteinander vernetzt. Das Internet entstand ursprünglich am Teilchenforschungszentrum CERN in Genf, als Wissenschaftler ein internes Computernetz zum Datenaustausch entwickelten. Der Zugang zum Internet wird durch lokale oder überregionale Provider ermöglicht. Das Internet besteht aus mehreren "Informationszweigen":
 

Name
Ablage der Dateien
Möglichkeiten
World Wide Web (http://www.    )
Homepages auf dem Server von Providern
Lesen von Informationen und Abspeichern von Dateien auf dem PC
Usenet und Newsgroups
News-Server
Austauschen von Informationen und Bildern in einem Diskussionsforum
Mailing (Name@online.de)
Mail-Server der Provider
Senden von elektronischer Post
 
 
Eine Besonderheit bilden sogenannte FTP-Server (File Transfer Protocol). Dies sind Computer von Privatleuten, Institutionen oder Firmen, die ans Internet angeschlossen sind und auf die Fremdnutzer zugreifen können. Die Server der Provider, welche die Homepages der Nutzer enthalten, sind in der Regel ebenfalls FTP-Server.
 
Um in das Usenet zu gelangen, wählen Sie (im Netscape Communicator) "Communicator" und "Collabra Diskussionen". Voraussetzung ist, dass Sie den richtigen Forenserver ihres Providers angegeben haben ("Bearbeiten" > "Einstellungen" > "Mail und Foren" > "Foren Server"). Wählen Sie "abonnieren", dann werden alle Newsgroups zuerst einmal eingelesen. Dies dauert einige Zeit. Sobald die Newsgroups in dem Fenster erscheinen, können Sie durch das Setzen von Häkchen einzelne Newsgroups abrufen.
 
 
JavaScript (Programmier-Beispiele)
 
Auf manchen Webseiten sind kleine Programme aktiv, in die sie zum Teil selbst eingreifen können. Studieren sie dazu die Physik-Homepage von Walter Fendt und gehen sie zu den Java-Applets:
 
http://www.walter-fendt.de
 
JavaScript ist eine Programmiersprache, die von Netscape für die HTML-Sprache und damit für Webseiten eingeführt wurde. Sie ermöglicht die dynamische Gestaltung von Seiten. Die Programmierbefehle werden entweder direkt in die HTML-Seite eingefügt oder aus separaten Dateien bezogen. Und zuletzt noch ein tolles Programm (Anfy) zum Erstellen von Java-Scripts. Lassen Sie Bilder rotieren oder erzeugen Sie Wasserwellen:
 
http://www.anfyteam.com/
 
 
Provider
 
Ein Provider ist eine Firma, die den Zugang zum Internet ermöglicht. Außerdem bietet sie seinen Kunden Speicherplatz zur Erstellung einer Homepage an und ermöglicht den Austausch von elektronischer Post per E-Mail und über die Newsgroups. Die Provider erheben dafür eine Monats- und/oder eine Minutengebühr. Bei der Providerwahl spielen folgende Kriterien eine Rolle:  
URL (Uniform Resource Locator)-Adresse
 
Jede Webseite einer Homepage hat eine bestimmte Adresse. Die Adresse lautet z.B.:
 
http://www.t-online.de/home/name/index.htm  
Viren und Spionageprogramme
 
Seit Anfang 2004 ist das Internet so mit diesen Programmen verseucht, dass Sie beim bloßen Einwählen in das Netz nach kurzer Zeit einen dieser Schädlinge auf Ihrer Festplatte haben, wenn Sie nicht mit einer Firewall und Antivirenprogrammen ausgerüstet sind. Oft finden die Programme auch ihren Weg über E-Mails auf fremde Computer. Die Schädlinge leisten Erstaunliches: Wenn Sie diese Seiten hier lesen und noch kein Schutzprogramm angelegt haben, dann wird es höchste Zeit. Durch ein tägliches Live-Update der Virenprogramme halten Sie Ihre Schutzeinrichtung immer auf dem laufenden Stand. Beachten Sie folgende Regeln:  
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