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 1. Grafik- und Textbearbeitung
 
 
 
Eine Homepage kann von jedem Internetnutzer weltweit gelesen werden. Das Veröffentlichen ist völlig frei und unterliegt in den freien Ländern keinerlei Zensur. Es gelten aber bestimmte, gesetzliche Bestimmungen. Der Leser entscheidet selbst, welche Seite er für lesenswert hält. Eine ansprechende Internetseite ist einheitlich gestaltet und enthält ein vielfältiges Angebot, eingschlossen Gratisangebote. Hochwertige Seiten werden laufend redaktionell betreut. Bevor man mit dem Schreiben einer Homepage beginnt, wird empfohlen, sich mit den gängigsten Bildbearbeitungsprogrammen vertraut zu machen.
 

Textverarbeitung und Tabellenkalkulation
 
Zum Schreiben von Texten ist Microsoft Word ein bewährtes Standardprogramm. Dort lassen sich auch mit Hilfe der Grafiksymbolleiste Grafiken erstellen. Mit Microsoft Excel können anspruchsvolle Tabellen entworfen werden, die wie die Word-Grafiken mit einem Bildbearbeitungsprogramm in ein Grafik-Dateiformat umgewandelt werden können (.gif oder .jpg).
 
 
Das Packen und Entpacken mit Winzip

Viele Dateien zum Download aus dem Internet sind mit einem Packer komprimiert. Eine Word-Datei mit 1 MB Speicherbedarf kann mit Winzip (>Download) auf bis zu 150 kB schrumpfen, ohne dass Daten verloren gehen. Dies beschleunigt die Ladezeit ganz erheblich. Da es heute immer schnellere Internetanschlüsse gibt, ist das Anbieten von gepackten Dateien nicht mehr so üblich.
 
 
Das Erstellen von JPEG-Bildern
 
Fotos und Grafiken können auf dem PC in verschiedenen Dateiformaten gespeichert werden. Unkomprimiert benötigen sie jedoch einen ganz erheblichen Speicherbedarf. Ein Foto im DIN-A-4-Format benötigt beispielsweise bei 300 Pixel Auflösung etwa 30 MB Speicher, wenn es im Original-Bitmap-Format (Anhängsel .bmp) abgelegt wird. Durch eine Umwandlung in das JPEG-Format ("Joint Photograhpic Expert Group", zu erkennen am Anhängsel .jpg) ist eine Komprimierung um den Faktor 10 bis 30 möglich, ohne dass ein sichtbarer Bildverlust eintritt. Dabei ist zu beachten, dass Bilder am Monitor fast viermal so groß erscheinen (bei einer Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixel), wie sie letztendlich auf einem Drucker wiedergegeben werden. Dies bedeutet, dass die Bilder nochmals verkleinert werden können. Für die Darstellung auf einer Webseite gelten diese Orientierungswerte:

Es wird dringend empfohlen, Bilder und Grafiken im Internet immer mit einem gut lesbaren Copyrightvermerk zu versehen. Auch wenn das manche Nutzer stört, damit wird in den meisten Fällen das Raubkopieren erschwert.
 

Das GIF-Format
 
Das GIF-Format besitzt gegenüber dem JPEG-Format einen  erheblichen Vorteil, wenn Grafiken komprimiert werden sollen, die nicht mehr als 256 Farben enthalten: Der Speicherbedarf ist um den Faktor 10 niedriger. Übersteigt eine Grafik die 256 Farben, kann dieser Vorteil nicht mehr genutzt werden. Die große Komprimierung ist dadurch möglich, dass große monochrome Farbflächen keinen Speicher benötigen. Zur Erstellung einer GIF-Grafiken wird ein Bildbearbeitungsprogramm benötigt, beispielsweise Photoshop von Adobe. Geeignet ist auch das Programm Polyview (>Download).
 
a) Erstellen einer GIF-Grafik aus einem Word-Zeichnungselement oder einer Wordgrafik

b) Das Erstellen von animierten GIF-Grafiken 

Animierte Gifs sind Animationen, die mehrere GIF-Grafiken wie in einem Film hintereinander abspielen lassen. Die Grafik mit dem Brenner und dem Becherglas besteht zum Beispiel aus drei einzelnen GIF-Grafiken mit jeweils 3 kB Speicherbedarf. Als animierte Grafik erhöht sich der Speicherbedarf in diesem Fall auf nur 9 kB. Zur Erstellung benötigt man Einzelgrafiken, die exakt positioniert sind. Die Animationen können wie normale GIF-Grafiken in die Webseiten eingefügt werden. Polyview besitzt die Funktion "Create Animated GIFs", mit der solche Grafiken erstellt werden können. Einstellbare Parameter (Delay Time) ermöglichen eine Geschwindigkeitssteuerung. Zur Bildverwaltung eignet sich das Programm ACDSee  (>Download).
 

 
 
 
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