Lebenslohn

Was bringt das Leben einem ein?
Ist’s schrecklich und gemein?
Ich finde nicht, auch wenn’s so wär’,
Ich tauschte meins nie ein.

Aufgeb’n wird uns leichtgemacht,
Doch wahren Mut hat nur erbracht,
Wer öffnete sein Herz,
Denn der sieht auch bei tiefster Nacht.

Lass ein den Schein, dein Herz erwärm,
Vergiss den schweren Kram,
Geh auf das zu was wichtig ist,
Wir könn’ dich nicht entbehr’n,

Vergib uns wenn wir eitel war’n,
Und zu dir kalt statt warm,
Was du uns bist, das ist dein Lohn,
Das Beste mit auf Erd’n.  
  
(Matthias Zschau)