Mail an die Autorin

 

Die Zeit blieb stehen der Wunsch kam damit
dass die Zeit ein wenig laenger noch verbleibe 
und der Geliebte mit einem

Doch so ein Stindstall ist auf lange Sicht ein kurzer Blick
deswegen
geh mit der Zeit und verweile 
doch bleib nicht stehen
nicht alleine
nicht mit einem Geliebten
denn ihr muesst beide gehen
und wenn zusammen
dann lasst trotzdem los

(Usha Bird, 19.04.1986)

 
 
Der ewige Wandel  

Ich?!  

ein tanzender korken auf dem meer 
die wellen treiben ein gemeines spiel mit mir  
ich kann mich nicht dagegen wehren  

vielleicht ist es besser so  
immerhin treibe ich an der oberfläche 
der ozean mich noch nicht verschluckt 

ich geniesse es oben zu treiben  
den mut ich brauche mir nehme 
wenn ich jeden morgen die sich wieder hebende sonne sehe 
sie geht unter sie geht auf 
beides mit unvorstellbarer schönheit und stolz 
die zeit dazwischen  
sie sich an den helfenden lichtern orientiert  
das himmelsgestirn 

der horizont dreht sich im ewigen kreis 
das was existiert sich nur kann transformieren  
daraus schöpfe ich  

vielleicht tauche ich ja bald schon in den ozean ein  
entdecke neue welten die sonne im herzen 
die quelle meiner kraft 
von unten ich das lichtspiel  
werde an der unruhigen oberfläche bewundern 

(Usha Bird, 19.04.1986)