klare, ölige Flüssigkeit |
C ätzend
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RS-Sätze: R 34
S 23.2, 36,
45
Entsorgung: G 1 MAK: 31 mg/m3 MG: 74,079 g/mol Dichte: 0,9882 g/cm3 Schmelztemperatur: -20,5 °C Siedetemperatur: 141,15 °C Wasserlöslichkeit: in jedem Verhältnis mischbar andere Löslichkeiten: Ethanol, Ether, Chloroform |
| Eigenschaften:
Propionsäure riecht unangenehm ranzig und reizt die Augen und Atemwege. Die Carbonsäure ist im Vergleich zu Ameisensäure und Essigsäure eine etwas schwächere Säure. Der Kontakt mir der Flüssigkeit führt zu Verätzungen. Wie Essigsäure wirkt Propionsäure keimtötend und eignet sich daher als Konservierungsstoff. Eisen, Zink, Magnesium und andere unedle Metalle lösen sich unter Wasserstoffentwicklung langsam auf. Dabei bilden sich die Salze der Propionsäure, die Propionate. Mit Alkoholen können Ester erzeugt werden. Für diese Reaktion ist Wärme und ein Katalysator (H2SO4) notwendig: Propionsäure + Ethanol Das Produkt riecht rumartig und wird als Aromastoff verwendet. Mit Pentanol erhält man einen apfelartig riechenden Ester. Diese Ester sind in geringen Mengen im Wein und im Latschenkieferöl enthalten. Mit Cellulose entsteht Cellulosepropionat, ein hitzebeständiger und zäher Kunststoff. |
| Herstellung:
Propionsäure erhält man in der Technik durch die Reaktion von Ethen mit Kohlenstoffmonoxid und Wasser in Gegenwart von Nickelsalzen: H2C=CH2 + CO + H2O ---Ni-Salze---> C2H5COOH Im Labor lässt sie sich durch eine Oxidation (z.B. mit Kupferoxid) von 1-Propanol oder von Propionaldehyd herstellen. |
| Verwendung:
Zur Herstellung von Propionsäureestern und Cellulosepropionat (s.o.); früher als Konservierungsstoff in Lebensmitteln, zur Synthese von Schädlingsbekämpfungsmitteln. |
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