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ätzend Lösung ab 25% ist gesundheitsschädlich schmutzig-gebliche Stücke |
RS-Sätze:
R 22, 34 S 26, 27, 36/37/39 Entsorgung: G 4 MG: 270,295 g/mol Dichte: 1,82 g/cm3 Wasserlöslichkeit (sauer): bei 20 °C ca. 920g/l Andere Löslichkeiten: Alkohol, Aceton, Ether |
| Eigenschaften:
Die leicht nach Salzsäure riechenden, gelblichen Stücke sind stark hygroskopisch und ziehen an der Luft Wasser an, so dass sie zu einer dunkelbraunen Flüssigkeit zerfließen. Gibt man zu einer Eisen(III)-chloridlösung Kaliumhexacyanoferrat(II), entsteht ein tiefblauer Niederschlag des Pigments Berliner Blau. Wasserfreies Eisenchlorid bildet dunkle, in der Aufsicht grüne Blättchen, die bei 300°C sublimieren und schmelzen. |
| Herstellung:
Braunes, kristallwasserfreies Eisenchlorid erhält man im Labor bei der Reaktion von Eisenwolle und Chlor (Versuchsanleitung). Das kristallwasserhaltige Eisenchlorid kann auch durch Auflösen von Eisenpulver in Salzsäure (Fe + 2HCl ---> FeCl2 + H2) und das nachfolgende Einleiten von Chlor hergestellt werden, wobei das zunächst entstandene Eisen(II)-chlorid (FeCl2) in Eisen(III)-chlorid übergeht, das durch Eindampfen der Lösung gewonnen werden kann. Zur technischen Produktion leitet man bei etwa 650 °C Chlor über Eisenschrott. |
| Verwendung:
Im Labor als chemische Reagenz; beim Textildruck als Oxidationsmittel und Farbbeize; bei der Wasseraufbereitung zum Ausfällen und Ausflocken von Verunreinigungen; in der Medizin als blutstillendes Mittel (Adstringens); zum Ätzen von Metallen (z.B. beim Kupfertiefdruck) und von Platinen bei gedruckten Schaltungen; bei der Herstellung von Farbstoffen (Anilinschwarz). |
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