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giftig weißes, kristallines Pulver |
RS-Sätze: R 20,
25, S 45
Entsorgung: G 4 MAK: 0,5mg/m3 MG: 244,264 g/mol Dichte: 3,097 g/cm3 Wasserlöslichkeit: bei 20°C 360g/l, bei 100°C 600g/l |
| Eigenschaften:
Bariumchlorid schmeckt bitter und ist giftig, die tödliche Dosis liegt bei 2-4g. Bei stärkerem Erhitzen gibt das Dihydrat sein Kristallwasser ab. Mit Sulfaten bildet es einen weißlichen Niederschlag von Bariumsulfat. Bariumchlorid erzeugt grüne Flammenfarben. |
| Herstellung:
Die technische Herstellung erfolgt aus Salzsäure und Bariumsulfid (oder Bariumcarbonat): BaS + 2HCl -----> BaCl2 + H2S. |
| Verwendung:
Im Labor zum Nachweis von Sulfaten; bei der Härtung von Stahl (die zu härtenden Stahlwerkstücke werden in einer auf Rotglut erhitzten Bariumchloridschmelze erhitzt); zur Holzimprägnierung; zur Herstellung des Weißpigments Bariumsulfat: BaCl2 + H2SO4 -----> BaSO4 + 2HCl Bariumchlorid dient auch zur Herstellung von anderen Bariumsalzen; ferner als Beizmittel bei Färbungen und in der Feuerwerkerei für Grünfärbungen. |
| Analytik:
Man säuert einen zu untersuchenden Stoff (oder eine Lösung) mit verdünnter Salzsäure an und gibt eine Bariumchloridlösung hinzu. Bildet sich ein weißer Niederschlag, liegen Sulfate vor. Dabei fällt aus der Lösung weißes, unlösliches Bariumsulfat (BaSO4) aus: BaCl2 + CaSO4 -----> BaSO4 + CaCl2 |
| Herstellung einer 0,1 molaren Bariumchloridlösung:
2,44g Bariumchlorid Dihydrat in 50ml Wasser lösen und mit Wasser auf 100ml auffüllen. |
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